Gauß-Gymnasium Worms
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MINT-EC

Stipendiatenkurs der MNU 2018:

Résumé zur Fahrt ins Deutsche Museum nach München

5 Tage, 26 ambitionierte Stipendiaten/-innen aus ganz Deutschland und großes Interesse an MINT-Fächern, aber vor allem an Naturwissenschaften, das uns alle mehr oder weniger verbindet und uns letztlich vom 19.-23. November 2018 im Deutschen Museum zusammengeführt hat. Im Folgenden sollen diese 5 ereignisreichen Tage näher beschreiben werden. 
Zu Beginn habe ich mir die Tage bzw. das Programm in München eher monoton vorgestellt. Diese Voreingenommenheit ist schnell verflogen, denn jeder Vortrag, jede Führung hatte etwas Inspirierendes und Weltbildveränderndes in sich. Hört sich kitschig an, ist aber so, denn auch wenn man stets in Fächern wie Biologie, Chemie oder Physik unterrichtet wird, versteht man nicht wirklich, dass man selbst man ein forschender Anteil sein könnte und vielleicht sogar irgendwann derjenige ist, über den geredet wird. Durch den Stipendiatenkurs habe ich erst gemerkt, dass noch längst nicht alles erkundet worden ist und ich/wir die neue Generation bin/sind, der/die nun an der Reihe ist, etwas zu verändern oder zumindest einen Teil zum Fortschritt beizutragen. Ein Beispiel dafür sind ,,primitive‘‘ Mehrzeller, wie zum Beispiel die Bärtierchen und Einzeller, die uns während einerVorführung zum Raster-Elektronenmikroskop näher vorgestellt wurden. Früher war ich der Auffassung, dass Einzeller mehr oder weniger ,,primitiv‘‘ sind. Fast schon ein Homonym, das zwei komplett verschiedene Bedeutungen hat. In diesem Fall bedeutet primitiv: ursprünglich und sowohl etwas Bewundernswertes, als auch Hochentwickeltes. Denn wer hätte gedacht, dass Bärtierchen gegen harte Strahlungen resistent sind? Eine von vielen Eigenschaften, die wir Menschen nicht besitzen und stets streben zu erforschen. In angeregter Diskussion nach meiner Frage, wozu man denn überhaupt im Max-Planck Institut forsche, zumal man ja die Erkenntnisse über Tiere nicht patentieren oder verkaufen könne, wurde klar, dass genau diese Art von Forschung wichtig ist, nämlich die Grundlagenforschung, die uns später vielleicht in der Zusammenschau Erkenntnisse über uns Menschen liefern könnte. Zum Beispiel haben Forscher herausgefunden, dass manche Tiere, wie z. B. Enten, sich mit einer Gehirnhälfte und einem Auge im Schlafmodus befinden können, also ein Auge geöffnet halten, um sich vor möglichen Feinden zu schützen. Dieses Grundwissen brachte die Erkenntnis des ,,First NightEffects‘‘. Dieser tritt bei Menschen auf, wenn sie in einer neuen Umgebung schlafen. Dabei ist eine Gehirnhälfte ,,wachsamer‘‘, also aktiver, und macht uns aufmerksamer in Bezug auf die neue Umgebung. Ein weiteres Highlight war das sogenannte ,,VR-lab‘‘, welches Besuchern die Möglichkeit bot, mittels Virtual-Reality Brillen und Controllern sich zum Beispiel auf den Mond teleportieren zu lassen. Hierbei konnte man einen 360° Blick auf dem Mond erleben und sich dort von A nach B ,,beamen‘‘. Ich könnte noch viele weitere Beispiele bzw. Erkenntnisse erläutern, die ich unter anderem im Workshop ,,Licht macht Musik‘‘ und im Experimentalvortrag ,,Vom Atom zur Seifenblase‘‘ gemacht habe. Dies würde aber den Rahmen des Résumés sprengen.  
Im Großen und Ganzen kann ich im Namen der ganzen Stipendiaten/-innen sagen, dass die Fahrt nach München sich auf jeden Fall gelohnt und uns zu vielen neuen Erkenntnissen gebracht hat. Ferner bedanken wir uns alle recht herzlich bei Frau Modl und Frau Diehl für das gute Organisieren und das tägliche Begleiten durch die bayrische Hauptstadt. 
Eduard Shel

Folgende Schüler/innen des Gauß-Gymnasiums nahmen teil:
Daniela Blaszcyk, Melanie Demircioglu, Leon Siegmund, Oliver Julier, Nils Götz und Eduard Shel (Autor des Berichts)

„Astronomie“

…lautete die große Themenüberschrift über den naturwissenschaftlichen Erlebnistagen Explore Science ® der Klaus Tschira Stiftung. Neben den interaktiven Ausstellungen rund um die Naturwissenschaften gab es im Luisenpark Mannheim auch in diesem Jahr wieder die äußerst beliebten Schülerwettbewerbe, an denen traditionell auch Gruppen des Gauß-Gymnasiums teilnehmen. Allein am Donnerstag den 14. Juni stellten sich gleich 5 Teams der Klassen 6c und 6f den beiden Herausforderungen mit den Titeln „Marsmobil“ und „Meteoriteneinschlag“. Im ersten Wettbewerb des Tages versuchten mehr als 100 Schülerteams mit eigens entworfenen und gebauten, möglichst leichten Fahrzeugen in möglichst kurzer Zeit zwei Hindernisse und den dazwischen liegenden Sandgraben zu überqueren. Einmal gestartet, waren von außen nur noch kleine Kurskorrekturen zugelassen, was den Mobilen unserer Teams schwer zusetzte. Keines schaffte es, den ersten Anstieg zu überwinden.

Beim zweiten Wettbewerb, dem Meteoriteneinschlag, war die Flugbahn und Zerstörungskraft eines abgeschossenen Meteoriten (Tennisball) zu modellieren. Als Ziel diente eine Dosenpyramide, die in einer variablen Entfernung umgeworfen werden sollte. Hier arbeitete eine der Meteoritenkanonen des Gauß-Gymnasiums wesentlich präziser als erwartet: Im ersten Schuss gelang es der Entwicklerin Lara Marie eine Dose aus der Pyramidenmitte herauszuschießen – ohne dass eine weitere Dose fiel. Ein unglaublicher Treffer, der dem Publikum ein anerkennendes Raunen abrang. In den weiteren Anläufen fielen weitere Dosen, sodass eine Platzierung im guten Mittelfeld erreicht werden konnte.

Wir freuen uns schon auf die Aufgaben im nächsten Schuljahr und neue innovative Entwicklungs- und Forschungsarbeiten.

 

Jugend-forscht, Schüler experimentieren

Sebastian Schmidt, Lukas Knauer und Jan Wegener erreichten am Samstag (17.2.2018) den ersten Platz in Kaiserslautern in der Sparte Arbeitswelt mit dem Thema: "Tablettendispenser 2.0".

Gauß-Schüler erfolgreich beim Jugend-forscht Wettbewerb in Frankenthal

Peter Feise erzielte in der Sparte Mathematik/Informatik mit seiner Arbeit „Wie wahrscheinlich ist Revolution?“ einen dritten Platz. Er stellte neue Regeln für das Skatspiel auf und berechnete, wie groß die Chancen auf ein „gutes Blatt“ sind.
Zoe Strenge, Robin Schymiczek und Richard Zaft erreichten einen zweiten Platz in der Sparte Chemie mit Ihrem Thema „Regenerative Kohle“. Sie verkohlten Laubblätter, die sich im Herbst ansammeln und stellten Kohle her, die vielseitig verwendbar ist, z.B. als Energiespeicher (Regenerative Energie). Dafür gab es zusätzlich noch einen Umwelt-Sonderpreis.
Unsere jüngeren Schülerinnen und Schüler starteten beim Wettbewerb „Schüler-experimentieren:
Falco Schmitt, Silas Wester und Viktoria Zabkowska in der Sparte Chemie mit ihrem Thema „Bioseifen“, die sie aus Rosskastanien herstellten und eine erstaunliche Waschwirkung zeigten.
Christoph Kani startete in der Sparte Technik mit seinem EV3 Orientierungsroboter, der sich selbstständig im Raum orientieren kann und für verschiedene Zwecke, eventuell als Putzroboter, genutzt werden könnte.
Das Gauß-Gymnasium erhielt wieder den Berdelle-Hilge-Preis für die zahlreichen Arbeiten, die eingereicht wurden.
 

Veranstaltungen  der „Gauß-Akademie“ im Schülerforschungszentrum

Alle Veranstaltungen werden von Schülern geleitet

 

Montag, 22. Januar 2018 von 14:00 bis 16:00 Uhr 

Workshop:
Wozu kann man den preisgünstigen Minicomputer Raspberry Pi einsetzen?

Leitung:  Jan Wegener und Freunde

Anmeldung in der Forscherwerkstatt des Gauß-Gymnasiums am Freitag Nachmittag oder unter: a.modl@gauss-worms.de

 

 

18. Dezember 2017, um 18:00 Uhr 

Fleischfressende Pflanzen, Vortrag von Oskar Trackert


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag ist für alle interessierten Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern geeignet.
Seit einigen Jahren beschäftigt sich Oskar mit diesen spezialisierten Pflanzen, die auf stickstoffarmen Böden gedeihen. Er kultiviert zahlreiche Arten im heimischen Garten und beobachtet die Technik, wie diese Pflanzen Insekten fangen und sie verdauen.
Ein kurzweiliger Vortrag mit vielen interessanten Fotos erwartet uns.

A. Modl-Chalwatzis

 

 

 



Wasserraktenflug - Explore Science - MINT-EC - Gauß-Gymnasium Worms

Unsere Teilnehmer und Preisträger des Landeswettbewerbes „Chemie mach mit“ 2017

Liam Weide, Lorentz Bertz, Jonas Al Hashim, Gabriel Arzig, Sophie Rudik, Noah Heinzel, Tom Tischer und Max Weber. 

Tom und Max bekamen aufgrund der hervorragenden Arbeiten jeweils einen Büchergutschein. 

Nicht auf dem Bild: Vincent Lembcke und Jan Wegener.

1. Preis: Explore Science „Bergrenner"

Kim Bumb, Max Weber, Levin Özkan und Michael Penner (nicht auf dem Bild) konstruierten einen Bergrenner, der sehr schnell die Strecke von einem Meter überwinden konnte und als einzige Konstruktion eine Steigung von 45° packte.

Jugend-forscht Erfolge des Gauß-Gymnasiums Preisträger 2017

Das Gauß-Gymnasium erhält den Berdelle-Hilge Preis aufgrund der zahlreichen Teilnahmen.
Hier eine Präsentationsübersicht zu allen Preisträgern und ihren Erfolgen.


Lukas Knauer und Sebastian Schmidt überzeugten die Jury mit einem selbstentwickelten Tablettendispenser. Während des Wettbewerbes löteten sie, vor den Augen der Jury, eine Platine und so konnten sie außerdem ihr handwerkliches und technisches Fachwissen zum Ausdruck bringen.