Gauß-Gymnasium Worms
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Trier 2018

Auf den Spuren der alten Römer: Gauß-Geist meets Trier

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern." (Karl Marx)

 

Diese sogenannte 11. Feuerbachthese nahmen einige Schülerinnen und Schüler der Philosophie-kurse 11 und 12 zum Anlass, den Schulsaal für zwei Tage gegen eine Exkursion in die Geburtsstadt des Philosophen einzutauschen, der diese Worte 1845 in sein Notizbuch schrieb ? Karl Marx, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. 
Da Trier neben Worms als eine der ältesten Städte Deutschlands gilt, was noch heute an vielen historischen Orten sichtbar ist, wollten die Philosophen unter professioneller Anleitung auf den Spuren der Römer wandeln und planten die Exkursion gemeinsam mit den Lateinkursen von Herrn Schwalb. 
Am 23. Mai starteten schließlich 44 Schülerinnen und Schüler ihre Exkursion am Bahnhof in Worms. Nachdem die aufgrund der kurzen Umsteigezeiten spannende Fahrt durch das romantische Mittelrheintal über Koblenz nach Trier gemeistert war, wurde die neu renovierte Jugendherberge an der Mosel mit dem Bus angefahren. Nach einem kurzen Fußmarsch, der sich als kleiner Vorgeschmack auf die täglich zurückgelegten 18 km herausstellen sollte, war die Unterkunft erreicht. 

Im Anschluss an den Bezug der Zimmer machte sich die Gruppe auf zu der gebuchten Führung in das Karl-Marx-Haus, die sowohl einen anschaulichen Einblick in sein Privatleben als auch in sein philosophisches und politisches Wirken gab und mit einer interessanten Schülerdiskussion endete. Den Schülerinnen und Schülern wurde mittels zahlreicher interaktiver Ausstellungselemente vor Augen geführt, welche Auswirkungen vor allem die ökonomischen Ideen des prominenten Sohnes der Stadt Trier auf den Verlauf der Geschichte hatten und noch immer haben, wie aktuell diese auch in der heutigen Zeit sind.

Gestärkt durch das Abendessen konnten die Kurse Trier in Kleingruppen selbst erkunden, ehe man sich zum gemütlichen Zusammensein in der Altstadt traf und die Erlebnisse des ersten Tages gemeinsam reflektierte. 

Im Anschluss an den Bezug der Zimmer machte sich die Gruppe auf zu der gebuchten Führung in das Karl-Marx-Haus, die sowohl einen anschaulichen Einblick in sein Privatleben als auch in sein philosophisches und politisches Wirken gab und mit einer interessanten Schülerdiskussion endete. Den Schülerinnen und Schülern wurde mittels zahlreicher interaktiver Ausstellungselemente vor Augen geführt, welche Auswirkungen vor allem die ökonomischen Ideen des prominenten Sohnes der Stadt Trier auf den Verlauf der Geschichte hatten und noch immer haben, wie aktuell diese auch in der heutigen Zeit sind. 
Gestärkt durch das Abendessen konnten die Kurse Trier in Kleingruppen selbst erkunden, ehe man sich zum gemütlichen Zusammensein in der Altstadt traf und die Erlebnisse des ersten Tages gemeinsam reflektierte.  

Der zweite Tag der Exkursion fokussierte sich vor allem auf die Spuren der Römer, welche in Trier eindrucksvoll zu bestaunen sind. Während sich die Jugendlichen in der gymnasialen Oberstufe in den Fächern Geschichte, Italienisch und Latein vorwiegend theoretisch mit deren Erbe auseinandersetzen, hatten sie nun die Gelegenheit, solche Zeugnisse der römischen Kultur sowie deren Einfluss live zu erleben. Hierbei half eine abwechslungsreich gestaltete Ausstellung im Landesmuseum dabei, sich in verschiedene Zeitalter hineinzudenken. Optional bestand die Möglichkeit, die speziell für das Jubiläumsjahr gestaltete Ausstellung zu Karl Marx zu besuchen und sich nochmals vertiefend mit dieser durchaus kontrovers umstrittenen Figur der Weltgeschichte auseinanderzusetzen. 
Als nächster Programmpunkt stand eine Stadtführung inklusive Besichtigung der Römerbrücke, des Amphitheaters, der Porta Nigra, der Thermen und von Konstantins Palast auf dem Programm. Diese musste aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ? Blitz, Donner und Starkregen ? leider etwas verkürzt bzw. den Jugendlichen in Eigenregie überlassen werden. Dabei stellten auch der Trierer Dom, die älteste Bischofskirche Deutschlands, sowie das Kurfürstliche Palais, einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt, lohnenswerte Programmpunkte dar.

Mit einer anschließenden Besichtigung der Porta Nigra endeten zwei eindrucksvolle und interessante Tage in Trier und die Schülerinnen und Schüler hielten als Fazit fest, dass trotz vieler neuer Erkenntnisse und Erlebnisse zwei Tage einfach nicht ausreichen, um dieser geschichtsträchtigen Stadt gerecht zu werden. 

Sandra Hiltenbrand